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Spielidee

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Corona-Kinderstädte: Hygienekonzept

Update: 02.07.2021
Das Hygienekonzept der Kinderstadt richtet sich nach den aktuellen Regelungen gemäß der Corona-Schutzverordnung. Es ist abhängig von der 7-Tages-Inzidenz.
Die Kinderstadt ist ein Ferienprogramm, bei dem Kinder sich frei bewegen und selbst entscheiden können, welche Programmpunkte (Betriebe) sie machen. Deshalb herrscht auf dem Gelände und in den Betrieben Mundschutzpflicht. Die Betriebe sind so gestaltet, dass beim „Arbeiten“ der Mindestabstand eingehalten werden kann, da Kinder aus unterschiedlichen Bezugsgruppen in den Betrieben sein werden. Dies ist für das Planspiel Kinderstadt unerlässlich. Das Mittagessen findet in Räumen statt, die jeweils nur eine Bezugsgruppe nutzt. Muss ein Raum von einer weiteren Gruppe zum Mittagessen genutzt werden, so werden vorher die Tische gereinigt und der Raum gelüftet.


Tagesablauf
09:00 – 09:30 Veedelsversammlung mit Selbsttest an best. Tagen, Bezugsgruppe
09:30 – 12.00 Betriebe, Mundschutz, Mindestabstand
12:00 – 13:30 Mittagessen und -pause, Bezugsgruppe
13:30 – 15:30 Betriebe, Mundschutz, Mindestabstand
15:30 – 16:00 Veedelsversammlung, Bezugsgruppe; Stadtrat, Veedelssprecher:innen, Mundschutz, Mindestabstand


Mehrtägige Ferienangebote
• in für die gesamte Zeit festen Gruppen mit bis zu 20 (Inzidenzstufe 1: 30) jungen Menschen zzgl. Betreuungspersonen (unabhängig ob in Innenräumen oder im Freien) (§ 12, Abs. 2 Nr. 6 CoronaSchVO)
Am Montag muss ein beaufsichtigter Coronaselbsttest durchgeführt, ein Schnelltest gemacht oder ein Negativtestnachweis, der nicht älter als 48 Stunden ist, vorgelegt werden.
• Die einfache Rückverfolgbarkeit ist zu gewährleisten und die Gruppenaufteilung muss erfasst werden.
• In Bereichen, in denen mehrere Gruppen zusammenkommen, sind die Mindestabstände zwischen den Gruppen zu beachten und eine medizinische Maske zu tragen.


Schnelltests
Alle teilnehmenden Personen einschließlich der Betreuungspersonen nehmen jeweils montags einen beaufsichtigten Coronaselbsttest vor, bzw. legen einen Negativtestnachweis vor. Für die Durchführung des Schnelltest muss die schriftliche Erlaubnis der Sorgeberechtigten vorliegen. Dafür erhalten Sie per Mail einen Vordruck, den Sie Ihrem Kind bitte am ersten Tag mitgeben. Kinder ohne Erlaubnis oder eigenen Negativtestnachweis können nicht an der Kinderstadt teilnehmen und werden nach Hause geschickt!
Bitte nutzen Sie am Samstag oder Sonntag vorher oder am Morgen die Möglichkeit, einen kostenlosen Bürgertest zu machen. Sie ersparen uns die zeitaufwändige Testung vor Ort.




Gruppeneinteilung
Die Bezugsgruppen werden am Montagmorgen vor Ort eingeteilt. So haben die Kinder die Möglichkeit, sich mit ihren Freund:innen selbständig in eine Gruppe zu wählen. Ein Gruppenwechsel ist nachträglich nicht möglich. Die Gruppenaufteilung wird zur einfachen Rückverfolgbarkeit erfasst.


Weitere Regeln
• Außerhalb der Bezugsgruppe, in den Betrieben und auf dem Gelände herrscht Maskenpflicht. Wenn möglich, tragen auch die Kinder medizinische Masken.
• Für alle stehen ausreichende Möglichkeiten der Handhygiene zur Verfügung.
• Kinder und Jugendliche, die vor Beginn der Veranstaltungen Symptome einer Atemwegsinfektion aufweisen, müssen von der Teilnahme ausgeschlossen werden. Das Gleiche gilt für Betreuerinnen und Betreuer.
• Die Versorgung mit Getränken ist unter den Hygienevorgaben sehr aufwändig. Geben Sie Ihrem Kind deshalb bitte eine schon gefüllte Trinkflasche mit. Diese kann vom Team wieder mit Wasser befüllt werden. Das Essen wird von einem Caterer geliefert und in den Bezugsgruppen eingenommen.

…Corona
Wir passen die Kinderstadt den aktuellen Bedingungen an. Auf dem Kinderstadt-Gelände und auch in den Betrieben herrscht Mundschutz für Kinder und das Team. Die Kinder werden in Veedel (Bezugsgruppen nach CoronaSchVO) eingeteilt. Jedes Veedel erhält einen Gruppenraum. Je nach Infektionslage kann dort der Mundschutz eventuell abgenommen werden.
Es wird keine großen Bürgerversammlungen geben. Führungen für Erwachsene gibt es je nach aktueller Lage entweder gar nicht oder in streng limitierter Form. Demokratie und Partizipation wird in den Veedeln stattfinden.
Jeder Tag beginnt im Veedel mit der Veedelssizung, die allen Einwohner*innen der Kinderstädte Möglichkeiten der Mitbestimmung und Partizipation bietet. Sie können ihre Ideen und Vorschläge einbringen, über die dann abgestimmt werden. Am ersten Tag wird demokratisch ein/ eine Veedelsvertreter*in – manchmal auch ein Team – gewählt. Diese treffen sie sich täglich in einer Ratsversammlung. Dort lenken sie die Geschicke der Stadt. Sie erlassen Gesetze und kontrollieren die Verwaltung.

Die Kinderstadt Klein-Hürth ist eine außergewöhnliche Sommerferienaktion, bei der Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren die Möglichkeit bekommen, die Zusammenhänge einer Stadt wirklichkeitsnah zu erleben. In Klein-Hürth können die Kinder wie im realen Leben mit Berufen in Betrieben Geld verdienen. Hierfür gibt es eine eigene Währung. Klein-Hürth befindet sich auf dem Gelände der Realschule in Hermühlheim.
So können die Kinder z.B. als Bäcker, Zeitungsredakteurin, Bankangestellter, Schreinerin usw. ihre Fähigkeiten erproben und ihre Stärken und Talente kennen lernen. Da die Kinder die Berufe innerhalb eines Tages mehrfach wechseln können, haben sie die Chance, jeden Beruf einmal auszuprobieren.
Das dadurch erwirtschaftete Geld können die Kinder im Zuge des Planspiels dann wieder ausgeben, sodass eine eigene kleine Marktwirtschaft entsteht.
Am ersten Tag wird von den Kindern in der Bürgerversammlung ein/e BürgermeisterIn gewählt, welche/r dann eine Woche lang für das Geschehen in Klein-Hürth verantwortlich ist. Durch die demokratische Struktur in Klein-Hürth wird es den Kindern ermöglicht in Eigenregie mit Vorschlägen, Ideen, Beschwerden und Konflikten umzugehen.

Unser Ziel ist es damit zu erreichen, dass Kinder …
…gesellschaftliche und kulturelle Zusammenhänge einer Demokratie verstehen lernen
…Möglichkeiten zur Partizipation und Mitbestimmung bekommen
…ihre eigenen Ideen und Gesellschaftsentwürfe umsetzen können
…die von Arbeit, Geld und Konsum bestimmte „Erwachsenenwelt“ am einfachen Modell erfahren
…soziale Kompetenzen in einer Gemeinschaft entwickeln
…Werte wie Toleranz und Respekt erfahren
…sich mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandersetzen
…die Fähigkeit zur Kommunikation, die Bereitschaft zur Konfliktlösung und Gemeinschaftsbewusstsein spielerisch lernen
…sich für eine Sache begeistern und Verantwortung dafür übernehmen
…sich selbstbestimmt handwerkliche, musische und verschiedenste kreative Fähigkeiten aneignen
…die Notwendigkeit von Regeln und Normen, aber auch ihre Veränderbarkeit erfahren
…die Chance bekommen, ihr Freizeitangebot mitzugestalten
…weitgehend selbstständig handeln können
…ein ansprechendes und unvergessliches Ferienangebot erleben

Wir wollen, dass Jugendliche als Teamer …
…sich für eine Sache begeistern und Verantwortung dafür übernehmen
…Teamfähigkeit entwickeln und dabei Spaß haben
…Werte wie Toleranz und Respekt erfahren
…Vorbilder für Kinder werden